Ziel des Gründungsprojekts ist es, ein Softwareprodukt zu erstellen, das es erlaubt, anhand der CT-Aufnahmen eines Patienten zu verschiedenen Zeitpunkten, die Bewegungen des Stent-Grafts zu quantifizieren und zu visualisieren. Das Produkt soll radiologischen Kliniken und radiologischen Abteilungen von Krankenanstalten angeboten werden, denen damit die Früherkennung von Komplikationen verursacht durch Stent-Graft-Bewegungen ermöglicht werden soll.
Detailinformationen
Ein Aortenaneurysma ist eine krankhafte Erweiterung oder Aussackung der Aorta (Hauptschlagader), die durch eine geschwächte Aortenwand entsteht. Wird das Aneurysma zu groß, besteht Rupturgefahr, das heißt, das Aneurysma droht zu platzen, was mit großem Blutverlust und unmittelbarer Lebensgefahr verbunden ist. Besonders betroffen sind ältere Personen.
Bei der endovaskulären Behandlung des Aneurysmas wird ein schlauchartiges plastikummanteltes Metallgitter, ein sogenannter Stent-Graft, in die Aorta eingeführt, um die Stelle der Aussackung zu überdecken. Dadurch fließt das Blut durch den Stent-Graft und nicht in den Aneurysmasack. Im Laufe der Jahre nach dem Eingriff kann der Stent-Graft migrieren und sich deformieren, was zu lebensbedrohlichen Komplikationen führen kann. Daher ist eine lebenslange Kontrolle mit jährlichen Computertomographie-Aufnahmen (CT-Aufnahmen) erforderlich. Durch einen frühzeitigen weiteren minimal-invasiven Eingriff können die Komplikationen zu einem großen Teil vermieden werden.
Kontakt
Dr. Julian Mattes, julian.mattes@scch.at
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